Einfühlsame Begleitung in schwierigen Lebensphasen
Meine Geschichte und Philosophie
Als Psychologin begleite ich Menschen in herausfordernden Lebensphasen, bei persönlichen Krisen, Beziehungsproblemen oder dem Wunsch nach Veränderung und persönlicher Weiterentwicklung.
Mir ist wichtig, einen Ort zu schaffen, an dem Sie sich verstanden, ernst genommen und angenommen fühlen. Gemeinsam schauen wir auf das, was Sie belastet – und auf die Ressourcen, die bereits in Ihnen vorhanden sind.
Ich bin Psychologin geworden, weil ich selbst einmal in die Situation geraten bin, allein nicht mehr weiterzuwissen und Hilfe zu brauchen. Diese Hilfe habe ich damals erhalten und sie hat mein Leben verändert. Aus Dankbarkeit und Wertschätzung diesem Weg gegenüber habe ich es mir zum Ziel gemacht, ebenso Menschen zu begleiten, die ein dunkles Stück auf ihrer Wegstrecke zu bewältigen haben- so wie ich damals.
Genau das macht mich als Psychologin aus: ich war selbst Patientin, ich weiß, wie es ist, nicht mehr weiterzuwissen und ich weiß, wie es ist, wenn jemand an einen glaubt und stärkt. Deswegen sind für mich Augenhöhe, Authentizität und Vertrauen sowie Respekt vor der anderen Person und deren Lebensrealität die Grundlagen guter Gespräche und tragfähiger Beziehungen.

Meine Kompetenzen
Master of Science in Klinischer Psychologie, Neuro- und Rehabilitationswissenschaften (Uni Freiburg)
seit 2021 Approbationsweiterbildung in Systemischer Psychotherapie (IF Weinheim)
seit 2019 Weiterbildung in Focusing am DFI
Berufserfahrung in psychosomatischer Rehabilitation
Kenntnisse in DBT, ACT, IFS und körperbezogenen Techniken
Mit Fell und Herz: Marlon als
Gesprächsbegleiter
Seit Jahren begleitet Marlon meine Gespräche und ist dabei eine große Bereicherung!
Ein schlafender Hund kreiert eine besondere Atmosphäre. Ein Tier, das sich zuwendet bei emotionalen Wellen, berührt. Ein Fellknäuel, das man streicheln kann, beruhigt und tut der Seele gut.


Systemisch geprägtes Arbeiten
Ein zentraler Bezugspunkt meiner Arbeit ist die Systemische Therapie. Meine Ausbildung zur Systemischen Psychotherapeutin habe ich 2021 begonnen und werde sie voraussichtlich im Frühjahr 2027 mit der Approbationsprüfung abschließen. Die Praktische Tätigkeit in der Klinik sowie die Praktische Ausbildung in der Ambulanz habe ich bereits abgeschlossen und dabei umfangreiche therapeutische Erfahrung mit Einzelpersonen, Paaren, Familien und Gruppen gesammelt.
Systemische Therapie betrachtet Menschen nicht isoliert, sondern immer auch im Kontext ihrer Beziehungen, Lebensumstände, Erfahrungen und inneren Muster. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Welche Dynamiken halten ein Problem aufrecht? Welche Ressourcen sind bereits vorhanden? Welche neuen Perspektiven oder Handlungsmöglichkeiten können entstehen? Systemisches Arbeiten ist besonders geeignet für Menschen, die wieder mehr Klarheit, Bewegung und Selbstwirksamkeit erleben möchten — sei es in persönlichen Krisen, Beziehungskonflikten, familiären Belastungen, Übergängen oder festgefahrenen Lebenssituationen.
Focusing: achtsames Mit-Sich-Sein
Focusing ist eine der zentralen Grundlagen meines Arbeitens. Im Curriculum des Deutschen Focusing Instituts habe ich drei von sechs Ausbildungsstufen absolviert, selbst bereits viel mit Focusing gearbeitet und zuletzt als Assistenz einen Basiskurs mitgeleitet.
Focusing ist ein achtsamkeits- und körperorientierter Ansatz, bei dem die feine innere Wahrnehmung eine zentrale Rolle spielt. Oft wissen wir nicht sofort mit dem Kopf, was uns bewegt — aber der Körper trägt bereits eine spürbare Ahnung davon in sich. Focusing unterstützt dabei, mit dieser inneren Resonanz in Kontakt zu kommen, sie behutsam zu erkunden und daraus neue Klarheit, Selbstverständnis und nächste Schritte entstehen zu lassen. Besonders geeignet ist Focusing für Menschen, die einen tieferen Zugang zu sich selbst suchen, Entscheidungen stimmiger treffen möchten oder nicht nur „über“ ihre Themen sprechen, sondern auch innerlich damit in Kontakt kommen möchten.


DBT-orientiertes
Arbeiten
In meiner klinischen Tätigkeit habe ich über vier Jahre hinweg sowohl DBT-Gruppen als auch DBT-orientierte Einzeltherapien durchgeführt. Ergänzend dazu habe ich im DBT-Curriculum die Module Basis 1 und 2 sowie Skills 1 und 2 absolviert.
Die Dialektisch-Behaviorale Therapie, kurz DBT, wurde ursprünglich für Menschen mit starken Gefühlszuständen, innerer Anspannung, Selbstabwertung oder impulsiven Verhaltensmustern entwickelt. Im Mittelpunkt stehen konkrete Fertigkeiten, sogenannte Skills, die dabei helfen können, Gefühle besser zu regulieren, Krisen zu bewältigen, achtsamer mit sich selbst umzugehen und Beziehungen stabiler zu gestalten.
DBT-orientiertes Arbeiten kann besonders hilfreich sein, wenn Menschen sich häufig von Emotionen überwältigt fühlen oder sich mehr innere Stabilität und Handlungsfähigkeit wünschen.